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Die MotoGP Notizen aus San Marino - War das schon die WM Entscheidung?

Ausfahrt aus der Boxengasse in einem turbulenten MotoGP Rennen in Misano
Ausfahrt aus der Boxengasse in einem turbulenten MotoGP Rennen in Misano (© www.gp-photo.de, Ronny Lekl)

Es gibt verrückte Rennen in der MotoGP und es gibt das Rennen an diesem Wochenende in Misano. Racerherz, was willst du mehr? Ein Feld, das völlig durcheinandergewirbelt wird. Etwas Regen, der den Tausch der Maschinen notwendig macht. Stürze (die zum Glück alle glimpflich abliefen), die neue Gesichter nach vorne spülten. Dazu Fahrer auf dem Podium, die unter normalen Umständen dort niemals landen. Und ein folgenschwerer Abflug, der die Entscheidung in der Weltmeisterschaft der MotoGP schon gebracht haben könnte.

 

Dazu in den kleinen Klassen ein Sieger, dem man es wirklich von Herzen gönnt. Und ein Fahrer, der bereits fünf Runden vor Saisonende praktisch als Weltmeister feststeht. Nein, langweilig war dieses Wochenende beim Großen Preis von San Marino mit Sicherheit nicht. Die große Analyse des Rennens, jetzt hier noch einmal zusammengefasst.

MotoGP - Das Podium

Hat endlich wieder was zu feiern: Marc Marquez gewinnt das MotoGP Rennen in Misano
Hat endlich wieder was zu feiern: Marc Marquez gewinnt das MotoGP Rennen in Misano (© Dorna)

Ja was war denn da los? Keine Yamaha auf dem Podest? Marc Marquez, der ein Rennen gewinnt? Dazu Fahrer auf dem Podium, die man dort nie sieht. Doch der Reihe nach.

 

Es sind schwierige Bedingungen schon zu Beginn des Starts. Der Himmel ist düster, ebenso die Vorahnungen. Wird es regnen oder nicht? Wenn ja, wie lange? Wenn ja, wie stark? Die Fahrer setzen sich in Bewegung, alle auf Slicks und die Reihenfolge bleibt wie am Start. Jorge Lorenzo führt vor Marc Marquez und Valentino Rossi. Sechs Runden geht dieses Spiel doch dann sieht man: Es geht nicht mehr. Der Wechsel auf Regenreifen muss erfolgen, mittlerweile ist es viel zu nass auf der Strecke durch den einsetzenden Regen.

 

Mit diesem Tausch der Maschinen, beginnt gleichzeitig auch der große Wechsel an der Spitze des Feldes. Eine Runde führt Andrea Dovizioso das Rennen an, bevor auch er in die Box fährt. Bradley Smith führt ebenfalls für eine Runde, bevor nach einer weiteren Runde mit Marc Marquez an der Spitze, wieder die Yamahas vorne liegen. Sechs Runden gelingt das erneut Jorge Lorenzo, dann übernimmt Valentino Rossi die Spitze, der erkennbar schneller unterwegs ist als sein Teamkollege. Aber auch diese Führung hält nur fünf Runden. Die Regenreifen lösen sich langsam aber sicher auf der abtrocknenden Strecke auf und so müssen die Fahrer noch einmal ihre Maschinen wechseln. Marc Marquez macht es einige Runden vor den Yamaha Piloten – ein Vorteil wie sich hinterher herausstellt. Jorge Lorenzo hängt indes hinter seinem Teamkollegen Rossi und wagt den Schritt zum Bikewechsel erst spät. Zu spät. Eine Runde vor Rossi geht er rein und fliegt in der Runde nach der erneuten Ausfahrt von der Strecke ab. Rossi tauscht als letzter der Spitzenfahrer seine Maschine. Ein Fehler, der ihn den Platz auf dem Podest kostet. Aber: Durch diesen fünften Platz sind die Chancen von Rossi in der WM eklatant gestiegen. 23 Punkte hat er mittlerweile Vorsprung auf seinen ärgsten Verfolger Jorge Lorenzo. Bei noch fünf ausstehenden Rennen eine sehr gute Ausgangsposition. Lorenzo müsste in jedem Rennen vor Rossi landen, dem reicht dagegen somit fast immer ein Platz direkt hinter Lorenzo um trotzdem Weltmeister zu werden. Ob das heute somit schon die Vorentscheidung in der WM war? Ein bisschen sieht es danach aus.

 

Nach diesem Yamaha Internen Duell liegt plötzlich Marc Marquez in Führung. Die neun letzten Runden führt er und fährt entsprechend als erster über die Ziellinie. Hinter ihm landet Bradley Smith, der – halb klug, halb vergesslich – gar nicht die Maschine gewechselt hatte und damit nicht nur viel Zeit gewinnt, sondern gleichzeitig auch sein bestes MotoGP Ergebnis aller Zeiten einfährt. Vier Runden vor Schluss schnappt sich Scott Redding den letzten Platz auf dem Podest, der nach einem Sturz im Rennen eigentlich schon fast ausgeschieden war. Doch mit der Lockerheit eines Fahrers, der nichts zu verlieren hat, fängt er kurz vor dem Ende noch den wie entfesselt auffahrenden Loris Baz ab, der als Open Pilot kurz vor seinem ersten Podestbesuch steht. Eine völlig verrückte Zusammensetzung auf dem Podium, das nur bei solchen verrückten Verhältnissen möglich ist. Aber genau in diesen Momenten muss man da sein, um sich einen sonst so weit entfernte Trophäe zu schnappen.

MotoGP - Top

Partytime bei einer tollen Truppe im MotoGP Paddock. Das Mark VDS Team feiert den dritten Platz mit und von Sott Redding
Partytime bei einer tollen Truppe im MotoGP Paddock. Das Mark VDS Team feiert den dritten Platz mit und von Sott Redding (© Estrella Galicia 0,0 Mark VDS MotoGP Team)
Das beste Ergbebnis seiner MotoGP Karriere: Bradley Smith feiert seinen zweiten Platz in Misano
Das beste Ergbebnis seiner MotoGP Karriere: Bradley Smith feiert seinen zweiten Platz in Misano (© www.gp-photo.de, Ronny Lekl)

Normalerweise landet hier nur ein Fahrer. Heute müssen es zwei sein. Denn wann sieht man Bradley Smith und Scott Redding schon einmal auf dem Podium in der MotoGP? Eben.

 

Bradley Smith musste jetzt fast ein Jahr warten, um erneut auf das Podium in der MotoGP zu steigen. Und sind wir ehrlich: In einem „normalen“ Rennen haben Fahrer wie er oder Redding kaum eine Chance dort zu landen. Umso eher müssen Fahrer außerhalb der Werksteams einfach da sein und zupacken, wenn sich eine solche Chance einmal ergibt. Smith und Redding haben zugepackt und damit sich und ihren Teams einen tollen Sonntag beschert. Für beide Fahrer ist ihr zweiter beziehungsweise dritter Platz das beste Ergebnis ihrer MotoGP Geschichte. Scott Redding stand bislang noch nie in der Königsklasse auf dem Podest, Bradley Smith gelang dies zum ersten und bisher einzigen Mal in Australien 2014.

 

Für beide Fahrer war es ein extrem kurioses Podium. Smith fuhr einfach gar nicht in die Box um das Motorrad zu tauschen, sondern blieb auch während der Regenphase auf Slicks auf der Strecke. Fast ein Kunststück, dort überhaupt die Maschine auf der Strecke zu halten. Während Smith also einfach sitzen blieb, macht Redding dagegen den Abflug. Er stürzt im Rennen, ist eigentlich schon ausgeschieden, muss aber durch den Sturz sowieso in die Box und tauscht unbewusst im richtigen Moment das Bike. Richtig Glück im Unglück. Beide Platzierungen überraschend und daher umso erfreulicher für beide Protagonisten.

MotoGP - Flop

Da lag Jorge Lorenzo noch vor seinen Konkurrenten. Am Ende lag er im Kiesbett
Da lag Jorge Lorenzo noch vor seinen Konkurrenten. Am Ende lag er im Kiesbett (© Movistar Yamaha MotoGP Team)

War es das in der WM? Meiner Meinung nach ja und das aus zwei Gründen. Erstens: Das Punktepolster. Der Rückstand von Jorge Lorenzo auf WM Leader Valentino Rossi beträgt 23 Punkte. Das ist fast ein ganzes Rennen in dem Rossi komplett ausfallen könnte, selbst wenn Lorenzo gewinnt. Bei nur noch fünf ausstehenden Rennen schon ein ordentliches Pfund. Sicher nicht uneinholbar, aber immens schwer. Zweitens: Die Nerven. Schon nach dem letzten Rennen in Silverstone landet Lorenzo in dieser Flop Kategorie. Regen und Lorenzo, dass passt seit Assen 2013 nicht mehr zusammen. Jetzt in Misano war es wieder eine Lotterie und Lorenzo hat sich komplett verzockt. Statt Mut zu beweisen und seine eigene Strategie durchzuziehen, orientierte er sich an dem vor ihm fahrenden Teamkollegen. Er gibt selbst im Nachhinein zu, dass er hätte mutiger sein müssen. Doch im gleichen Atemzug fordert er Änderungen bei einem Regenrennen, obwohl es keinen der Piloten so schlimm erwischt hat wie ihn. Das zeigt, wie dünn sein Nervenkostüm ist und wie schwer er ein Regenrennen mittlerweile zu seinen gunsten drehen kann. Bei trockenen Bedingungen wäre er allen auf und davon gefahren, doch auf Regen scheint es derzeit unmöglich. Dazu jetzt noch der heftige Abflug in Misano, der mit Sicherheit das Selbstvertrauen auch nicht steigern wird. Die Weltmeisterschaft könnte tatsächlich in Misano schon entschieden worden sein.

Was sonst noch los war

Stefan Bradl wird etwas enttäuschend nur 16er beim MotoGP Rennen in Misano
Stefan Bradl wird etwas enttäuschend nur 16er beim MotoGP Rennen in Misano (© Aprilia Racing Gresini MotoGP Team)

„Ich hätte mehr Risiko gehen müssen“, sagt Stefan Bradl nach seinem 16. Platz nach dem Rennen. Er fügt aber im gleichen Atemzug hinzu: „Hinterher ist man immer schlauer“. Stimmt. Bequem aus dem Sessel lässt es sich immer leicht sagen, wie gut oder schlecht eine Entscheidung war. Neben Mut fehlte Bradl in Misano aber auch ein technisch perfektes Bike. Die Elektronik streikt beim Bike, mit dem er im Regen unterwegs ist. Hinzu kommt eine falsche taktische Entscheidung, durch den zu späten Wechsel zurück auf das Bike mit Trockensetup. Dann noch die eher defensive Fahrweise um keinen Sturz zu riskieren. Ergibt in der Summe in der Platzierung nichts, das zu Jubelstürmen führen würde.

Bester Ducati Fahrer in Misano: Danilo Petrucci
Bester Ducati Fahrer in Misano: Danilo Petrucci (© Pramac Ducati)

In Silverstone war er mit dem ersten Podestplatz seiner MotoGP Karriere der ganz große Held. Danilo Petrucci. Fast konnte man ihn schon als kleinen Regengott bezeichnen. Er machte in Silverstone dass, was man in dieser Situation machen muss. Als Hinterbänkler die Gunst der Stunde nutzen, um am sonst fest etablierten Feld vorbei zu fahren. Petrucci liebt scheinbar den Regen und schwierige Verhältnisse und so schwang er sich bei den wechselhaften Bedingungen in Misano wieder zu einer absoluten Glanzleistung auf. Sechster Rang und damit bester Ducati Pilot. Auch wenn es diesmal nicht zu einem Podestplatz gereicht hat, trotzdem eine fantastische Leistung.

Hat allen Grund über sein Ergebnis in der MotoGP zu jubeln: Loris Baz
Hat allen Grund über sein Ergebnis in der MotoGP zu jubeln: Loris Baz (© Forward Racing Team)

Eigentlich hätte er als dritter Mann zum MotoGP Top dieses Rennens werden müssen. Doch knapp, sehr knapp hat er diesen Titel nicht nur bei uns verpasst, sondern auch seinen ersten Podestplatz in der MotoGP. Ein Mann wie Loris Baz kann unter normalen Umständen nicht vorne landen. Eigentlich spricht alles dagegen. Doch Baz fährt 2015 eine äußerst respektable Rookie Saison. Mit einem unterlegenen Bike gelingt ihm jetzt fast die Sensation. Bis vier Runden vor dem Ende liegt er auf Medaillenkurs, muss sich nur knapp einem entfesselt auffahrenden Scott Redding geschlagen geben. Er wechselt als erster wieder zurück auf ein Trockenbike und kann so unglaubliche Zeiten als Vorsprung herausfahren, der zum Schluss zu Platz vier reicht. Eine tolle Leistung des Franzosen.

Die Moto2

Da war die Welt noch in Ordnung: Dominique Aegerter schnappt sich vor Johann Zarco die Führung in der Startphase des Rennens
Da war die Welt noch in Ordnung: Dominique Aegerter schnappt sich vor Johann Zarco die Führung in der Startphase des Rennens (© www.gp-photo.de, Ronny Lekl)

Hat die Moto2 ein Reifenproblem? Nicht zum ersten Mal in dieser Saison flogen die Brocken – im wahrsten Sinne des Wortes – den Fahrern um die Ohren. Während man das bei Regenreifen auf abtrocknender Strecke in Silverstone noch verstehen konnte, war dies in Misano nicht nachvollziehbar. Teilweise waren es tiefe Löcher nach dem Rennen in den Reifen, die einigen Fahrern ihre Ergebnisse mächtig verhagelten. Man soll so etwas nicht dramatisieren. Aber da dies nicht zum ersten Mal in dieser Saison passiert, darf man bei Reifenlieferant Dunlop schon mal nachfragen, was denn da bitte los ist. Schließlich geht es hier um die Sicherheit der Fahrer – und damit ist wirklich nicht zu spaßen.

 

Trotz aller Reifenprobleme gab es auch noch ein Rennen, das sich unter Spannungsgesichtspunkten von seiner besten Seite zeigte. Dominique Aegerter zog zum Start los wie die berühmte Feuerwehr. Verfolgt von zuerst Johann Zarco, dann Alex Rins, zog der Schweitzer seine Bahnen. Doch dann kam die fünfte Runde. Rins will in einer Kurve mit Gewalt an Aegerter vorbei, verschätzt sich völlig und räumt dabei sich und den Schweitzer von der Strecke. Beide können danach zwar weiterfahren, doch das Rennen ist ebenso für beide gelaufen. Nach zwei Boxeneinfahrten fährt Aegerter als letzter über die Ziellinie. Für Alex Rins wird es nach diesem Unfall zu einem wirklich schwarzen Sonntag. Als er wieder auf der Strecke ist, wird er nach einigen Runden von der Führungsgruppe eingeholt. Zu diesem Zeitpunkt liegt er bereits eine Runde zurück. Doch statt als überrundeter einfach Platz zu machen, fährt er die Zeiten der Führenden mit und blockiert so rundenlang die Kollegen. Als ihm schließlich die schwarze Flagge zur Disqualifikation gezeigt wird, winkt er noch provozierend in die Zuschauermenge. So kennt man den sonst immer freundlichen Spanier gar nicht. An diesem Sonntag hat er sich mit dieser Aktion sicher einen Bärendienst erwiesen.

 

Doch zurück zur Podiumsgruppe. Nach dem Sturz von Rins und Aegerter erbt der WM Leader Johann Zarco die Führung und gibt sie bis ins Ziel nicht mehr her. Er gewinnt vor Tito Rabat und Takaaki Nakagami, die sich in einem tollen Kampf mit einer wechselnden Gruppe den Platz auf dem Podest erfahren. Genau vor zwei Jahren in Misano stand der Japaner zuletzt auf dem Podium. Somit schließt sich ein langer Kreis der Erfolglosigkeit.

 

Der Blick auf die deutschen Starter. Jonas Folger wird sehr guter sechster, muss aber nach einem zwischenzeitlichen dritten Platz im Rennen zur Spitze abreißen lassen. Sein Problem, wie schon so oft: Die Reifen. Sandro Cortese wird achter, Marcel Schrötter fährt auf Rang 17 mit sich auflösenden Reifen an den Punkten vorbei. Und Florian Alt beendet das Rennen auf Platz 22.

Die Moto3

Enea Bastianini stilecht mit italienischen Farben im Haar nach seinemMoto3 Sieg in Misano
Enea Bastianini stilecht mit italienischen Farben im Haar nach seinemMoto3 Sieg in Misano (© Milagro)

Was gibt es schöneres als bei seinem Heim Grand Prix zu gewinnen? Wohl nicht allzu viel. Danny Kent, der WM Führende, kann davon ein Lied singen. Er gewann vor zwei Wochen sein Rennen in Silverstone. Doch diesmal gab es für den Briten nur einen Blumentopf zu gewinnen. Ein sechster Platz: Nicht wirklich schlecht, aber auch nicht wirklich gut für jemanden, der viele Rennen in dieser Saison so dominiert hatte. Durch einen kleinen Fehler musste Kent sich im Rennen hinter den Hintermann zurückfallen lassen. Wertvolle Zeit ging verloren, die Kent in der anschließenden Aufholjagd nicht mehr einsammeln konnte.

 

So wurde es eine Entscheidung, die zwischen fünf Fahrern entschieden wurde. Romano Fenati, Brad Binder, Niccolo Antonelli Miguel Oliveira und Enea Bastianini lagen am Ende innerhalb von 0,6 Sekunden – das schon fast obligatorische Fotofinish in der Moto3. Über Runden hinweg sah Oliveira wie der sichere Sieger aus, denn er konnte sich nicht nur über sieben der letzten neun Runden ganz vorne halten, sondern hatte auch ein minimales Polster auf die Verfolger herausgefahren. Doch in den letzten zwei Runden wechselte die Führung in fast jeder Kurve. Und so war es Enea Bastianini, der vor Oliveira und Antonelli seinen ersten Rennsieg in der Moto3 einfahren konnte. Ein großes Hallo auf der Strecke war die Folge. Bastianini ließ sich noch auf der Strecke die Haare in den italienischen Nationalfarben färben. Auch auf dem Podest gab es für ihn vor Freude kein Halten mehr, auch wenn kein Champagner für ihn bereit stand (Bastianini ist erst 17 Jahre alt). Trotz des Sieges bleibt der Italiener 56 Punkte hinter WM Leader Kent zurück.

 

Philipp Oettl fährt beim Großen Preis von San Marino auf Platz zehn und sichert sich damit sechs WM Punkte. Im WM Klassement liegt Oettl mit 46 Punkten auf Platz 16.

(Markus Kahl)

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