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Die MotoGP Saison 2015 in Bildern - Barcelona

(Fotos: © www.gp-photo.de, Ronny Lekl)

 

Eine Suzuki auf Startplatz eins und zwei. 22 Jahre musste der japanische Rennstall auf ein solches Ergebnis warten. Mit einem größeren Updaten war Suzuki in Barcelona an den Start gegangen. Maßnahmen, die (scheinbar) sofort in entsprechende Zeiten umgesetzt werden konnten. Gerade für die beiden spanischen Piloten Maverick Vinales und Aleix Espargaro bei einem ihrer Heimrennen ein absolut grandioser Moment, über den sich beide sehr glücklich zeigten.

 

Doch ein guter Startplatz bedeutet nicht gleichzeitig ein gutes Rennergebnis. Aleix Espargaro, von Pole aus gestartet, fiel gleich in der ersten Runde bis auf Rang neun zurück. Der zweitplatzierte Suzuki Pilot Vinales gar auf Platz 14. Vinales konnte sich im Rennen dann aber wieder bis auf Platz sechs vorkämpfen – das beste Ergebnis für den Rookie in der Saison 2015. Für Espargarao lief es dagegen gar nicht wie gewünscht, denn durch einen Sturz spät im Rennen sah er nicht einmal die Zielflagge.

 

Mann des Rennens wurde wieder einmal Jorge Lorenzo. Von Platz drei gestartet übernahm der Yamaha Pilot zügig die Führung und gab sie bis ins Ziel nicht mehr her. Eine beeindruckende Vorstellung von Lorenzo, der damit den vierten Sieg in Folge einfahren konnte. Lorenzos Teamkollege Valentino Rossi heftete sich schon kurz nach dem Start an seine Fersen, doch den nicht allzu großen Abstand zu Lorenzo konnte Rossi im Rennen nie runterfahren, um ein Überholmanöver starten zu können. Dani Pedrosa komplettierte mit einem ganz sauberen Rennen das Podium auf Rang drei.

 

Wieder ein Wochenende zum Vergessen wurde es für Marc Marquez. Zu Beginn noch im Verfolgungsmodus hinter Jorge Lorenzo stürzte der Honda Pilot bereits in der dritten Runde. Für ihn bereits der dritte Ausfall in den ersten sieben Rennen. Durch die vielen Stürze konnte diesmal Stefan Bradl profitieren, der ein blitzsauberes Rennen fuhr und auf Platz acht die Ziellinie überquerte. Bester Open Pilot und endlich das so lange ersehnte Erfolgserlebnis für den ziemlich gebeutelten Forward Fahrer.

 

In der Moto2 änderte sich an den Namen an der Spitze des Rennens gar nichts. Wieder einmal waren es Johann Zarco, Alex Rins und Tito Rabat als Besucher auf dem Siegertreppchen – in genau dieser Reihenfolge. Ein fast schon eintöniges Ergebnis, wenn man sich die Rennen zuvor ansieht.

 

Jonas Folger erwischte in Barcelona ein ordentliches Rennwochenende, wurde als bester Deutscher siebter. Marcel Schrötter landete auf Platz 16 knapp außerhalb der Punkte, Florian Alt fuhr auf Rang 21 und Sandro Cortese stürzte bereits in der ersten Runde des Rennens.

 

Das fast schon traditionelle Fotofinish erlebt die Moto3 auch in Barcelona. Mann der Stunde blieb Danny Kent, der das Rennen vor Enea Bastianini und Teamkollege Efren Vazquez gewann. Die ersten sechs Piloten waren im Ziel innerhalb einer Sekunde. Gerade zwischen Kent und Bastianini war es mit einem Unterschied von nur 0,035 Sekunden ein Wimpernschlagfinale. Philipp Oettl fuhr auf Rang 10 wieder sehr solide sechs WM Punkte ein.

 

Einen ausführlichen Rückblick auf das Rennwochenende in Barcelona gibt es auch noch einmal hier.

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