· 

Die MotoGP Saison 2015 in Bildern - Indianapolis

(Fotos: Dorna, Repsol Honda MotoGP Team, Movistar Yamaha MotoGP Team, Ducati, Aprilia Racing Gresini, IntactGP, AGR, Pons Racing, Suzuki Racing, Estrella Galicia 0,0 MarcVDS Moto3 Team, Red Bull Ajo Moto3)

 

Die USA sind und bleiben Marquez Land. Nach seinem Sieg in Austin fuhr Marc Marquez auch in Indianapolis den nächsten Sieg auf amerikanischem Boden ein. Dabei sah es lange so aus, also ob Jorge Lorenzo den Sieg für sich verbuchen konnte. Der Yamaha Pilot hatte wieder einmal einen blitzartigen Start erwischt, führte das Rennen von Beginn an an. Doch Marquez klebte Lorenzo förmlich am Hinterrad, bis er drei Runden vor Schluss ernst machte und an Lorenzo vorbeizog. Lorenzo hatte dem nichts mehr entgegen zu setzen und landete mit 0,688 Sekunden Rückstand hinter Marquez auf Rang zwei.

 

Hinter den beiden führenden ging es ähnlich spannend weiter. Dani Pedrosa und Valentino Rossi lieferten sich ein heißes Duell um den dritten Platz, das Rossi erst in der letzten Runde zu seinen Gunsten entscheiden konnte. Indianapolis war daneben aber auch Premiere und Abschied in einem. Premiere für Stefan Bradl, der nach einem echten Krimi in der Sommerpause beim alten Rennstall gekündigt hatte um anschließend bei Aprilia anzuheuern. Erstes Rennen für Bradl somit in Indianapolis für Aprilia (mit einem 20. Platz) und gleichzeitiges das (vorerst) letzte MotoGP Rennen in Indianapolis. Denn die Strecke in den USA wird 2016 nicht mehr im Kalender stehen.

 

In der Moto2 waren auch in Indi bekannte Namen auf dem Podium zu finden. Trotzdem war auch dort vieles neu. Alex Rins beispielsweise. Viermal hatte er 2015 bislang schon auf dem Podium gestanden. Doch in Indianapolis sollte ihm in der Moto2 der erste Sieg seiner Karriere gelingen. Johann Zarco auf Platz zwei war dagegen ein gewohntes Bild, Franco Morbidelli auf Platz drei jedoch nicht. Am Sachsenring war er noch in der letzten Kurve auf Rang drei gestürzt, jetzt gelang der erste Podestbesuch mit Rang drei in Indi.

 

Aus deutscher Sicht war das USA Rennen eher eine Katastrophe. Jonas Folger war auf Rang zwölf der Beste, gefolgt von Marcel Schrötter (14) und Florian Alt (19). Sandro Cortese schied vorzeitig aus.

 

Richtig spannend war es diesmal in der Moto3. Denn durch den vorherigen Regen wurde das Feld mehr als durchgewirbelt. Vor allem drei Fahrer machten alles richtig, denn sie gingen noch in der Aufwärmrunde das Risiko bei schon abtrocknender Strecke ein, vorzeitig von Regenreifen auf Slicks zu wechseln. Dieses Risiko sollte sich auszahlen. Und so war es am Ende ein Podium, was in dieser Form weder zuvor gegeben hatte noch danach in 2015 noch einmal zu sehen war. Livio Loi siegte vor John McPhee und Philipp Oettl.

 

Einen ausführlichen Bericht zum Rennen in Indianapolis ist auch noch einmal hier zu finden.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0