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Die MotoGP Saison 2015 in Bildern - Philipp Island

(Fotos: Ajo Motorsport, Red Bull Ajo, Ioda Racing, Aprilia Racing Gresini, Dorna, Ducati, Estrella Galicia 0,0 MarcVDS, AGR Team, Gresini Moto3, IntactGP, Leopard Racing, Movistar Yamaha MotoGP Team, Repsol Honda MotoGP Team, Suzuki Racing, Tech3 Moto2 Team)

 

Unfassbar, phänomenal, gigantisch. Diese drei Worte würden das MotoGP Rennen auf Philipp Island in Australien wohl am besten beschreiben. Es war wohl eines der besten, wenn nicht sogar das Beste Rennen der Geschichte. Unfassbare Überholmanöver und Spannung bis zur letzten Runde standen auf der Tagesordnung. Andrea Iannone erwischte von allen Fahrern den besten Start und setzte sich zu Beginn an die Spitze des Feldes. Doch der Rest der Verfolger ließ sich nicht abschütteln. Und so entwickelte sich im Laufe der nächsten Runden ein Kampf auf Biegen und Brechen zwischen eben Iannone, Valentino Rossi, Jorge Lorenzo und Marc Marquez. Immer wenn man dachte, einer könnte sich ein wenig vom Feld absetzen, wurde er durch den Rest wieder eingeholt oder sogar überholt.

 

In fast jeder Kurve wechselten nun die Platzierungen. Doch in den letzten Runden sah es dann so aus, als ob Jorge Lorenzo sich einen Hauch an der Spitze absetzen könnte. Doch die letzte Runde sollte es noch einmal in sich haben. Denn Marc Marquez überholte Lorenzo hier, gewann das Rennen vor Lorenzo und Iannone. Eine unglaubliche Show, pure Werbung für die MotoGP. Während vorne also die Post abging, fuhr Stefan Bradl ein ziemlich enttäuschendes Rennen mit einem 21. Platz nach Hause.

 

Weit weniger spektakulär war das Rennen in der Moto2. Alex Rins gewnn vor Sam Lowes und Lorenzo Baldassarri, der erstmals in seiner Karriere einen Platz auf dem Podest erzielte. Ein Debakel gab es aus deutscher Sicht in Australien. Jonas Folger, Sandro Cortese und Florian Alt erreichten nicht das Ziel. Einzig und alleine Marcel Schrötter fuhr auf Platz 12 in die Punkteränge.

 

Richtig spannend ging es dagegen wieder in der Moto3 zu. Fünf Fahrer im Ziel innerhalb von nicht einmal 0,3 Sekunden. Da hilft fast nur ein Zielfoto. Miguel Oliveira zeigte auch in Australien, dass er der Mann der Stunde war. Er gewann vor Efren Vazquez und Brad Binder. WM Leader Danny Kent schied dagegen nach einem Sturz vorzeitig aus. Philipp Oettl fuhr einen hervorragenden siebten Platz und damit neun WM Punkte ein.

 

Einen ausführlichen Rennbericht aus Australien gibt es auch noch einmal hier.

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