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Bo Bendsneyder im Interview: Der rasende Holländer

Bo Bendsneyder nach seinem Titelgewinn im Red Bull Rookies Cup 2015
Bo Bendsneyder nach seinem Titelgewinn im Red Bull Rookies Cup 2015 (© Red Bull)

Viele Jahre mussten die Niederlande warten bis einer der ihren wieder neu mit einsteigt. Nach Fahrern wie beispielsweise Hans Spaan, Jurgen van den Goorbergh oder zuletzt Jasper Iwema, darf sich nun Bo Bendsneyder in der Motorrad Weltmeisterschaft versuchen. Nach seinem Titelgewinn 2015 im Red Bull Rookies Cup steigt Bendsneyder 2016 in die Moto3 WM in einem echten Topteam ein. Er fährt beim Meistermacher Aki Ajo. Motosports24 sprach mit dem Niederländer über Stärken, Schwächen, Vorbilder und den bisherigen Lehren aus seiner Karriere.

Motosports24: Ein für Dich sportlich großartiges Jahr ist gerade zu Ende gegangen. Mit dem Red Bull Rookies Cup hast Du auf internationaler Bühne Deinen ersten Titel geholt. Wie würdest Du dieses Jahr 2015 in einem Satz beschreiben?

 

Bo Bendsneyder: Also das war das schönste Jahr für mich gewesen. Mein Ziel war es ja, um den Titel im Rookies Cup mitzufahren. Wenn das dann auch gelingt, war es natürlich ein super Jahr. Man braucht natürlich auch etwas Glück, um so etwas zu gewinnen. Aber ich habe die meisten Siege geholt und mit fünf Siegen in Folge war es eben auch sehr erfolgreich, einfach ein unglaubliches Jahr für mich.

 

Neben dem Erfolg, dem Titelgewinn, was nimmst Du aus dem letzten Jahr für Deine Karriere mit, was hat Dich weitergebracht?

 

Ich denke, am meisten hat mich die Arbeit mit den Mechanikern weitergebracht. Ich bin ja neben dem Red Bull Rookies Cup auch noch in der FIM Repsol CEV mit dem Dutch Racing Team an den Start gegangen. Das war schon ein großer Unterschied. Beim Rookis Cup kommt auf vier Fahrer ein Mechaniker. Das ist auch in Ordnung, weil ja für alle die gleichen Bedingungen herrschen. Also alles ist dort gleich und so kann man wirklich sehen, wer unter identischen Bedingungen der Schnellste ist.

 

In der CEV ist das völlig anders. Es ist wie eine Mini WM. Unterschiede beim Material, keine gleichen Bedingungen. Da war dann die größte Herausforderung mit den Mechanikern, um das Bike weiterzuentwickeln. Man hat direkten Kontakt und ist permanent mit ihnen zusammen.

 

War das mit den Mechanikern der größte Unterschied, wenn man die beiden Serien miteinander vergleicht?

 

Also in der CEV hatte ich kein Topmaterial, während beim Rookies Cup das Material für alle gleich war. Ich hatte zwar eine Honda, aber zu den Topteams immer einen kleinen PS Rückstand. Als ich mit zehn Jahren angefangen habe in Serien oder Cups zu fahren, war dort immer Materialgleichstand. Alle haben auf dem gleichen Bike gesessen, so konnte man immer sehen wer der Schnellste war, weil alle unter den gleichen Bedingungen gefahren sind. Das war in der CEV einfach völlig anders.

 

Was war der schwierigste Moment für Dich im letzten Jahr?

 

Also, das Fahren in der CEV war schon schwierig für mich. Am Anfang lief es noch recht gut für mich. Doch durch den Materialrückstand war es dann immer schwieriger für mich, noch Plätze auf oder nah am Podium zu bekommen. Entsprechend wurden die Resultate schlechter. Das ist dann natürlich schon etwas frustrierend, aber ich habe dort viel gelernt.

 

Aber auch im Rookies Cup gab es schwierige Momente. Fünf Siege gab es in Folge, bevor dann ein Ausfall durch einen unglücklichen Moment am Sachsenring kam. Das nächste Rennen in Brünn war dann etwas schwer, weil es auf einmal im Kopf anfängt zu arbeiten.

 

Wann warst Du überzeugt, den Titel schnappt mir keiner mehr weg?

 

Also nach Brünn war ich mir sicher, dass nichts mehr mit dem Titel schief gehen kann.

 

Gibt es einen Schlüssel zum Erfolg, der Dich 2015 stark gemacht hat?

 

Die Konstanz. Erst habe ich fünf Rennen in Folge gewonnen, dann bin ich einmal gestürzt, doch danach habe ich weiter konstant die Ergebnisse eingefahren, die es gebraucht hat. Lieber also mal einen zweiten Platz mitnehmen, bevor wieder ein Sturz erfolgt.

Bo Bendsneyder 2015 im Red Bull Rookies Cup auf der Piste
Bo Bendsneyder 2015 im Red Bull Rookies Cup auf der Piste (© Red Bull)

Wie erlebst Du die Begeisterung nach diesem Titelgewinn jetzt in Deiner Heimat?

 

Also, die ist schon sehr groß. Die niederländischen Motorsportmagazine stehen jetzt natürlich Schlange. Auch die Aufmerksamkeit in den sozialen Netzwerken wie Facebook und Co. ist sehr angewachsen. Dazu noch diverse Auftritte im niederländischen Fernsehen, es war schon einiges los.

 

Eine Besonderheit war auch beim Heimrennen in Assen, aber auch am Sachsenring. Während in Spanien nach der MotoGP alle aufstehen und verschwinden, sind die Zuschauer dort sitzen geblieben und haben die Fahrer beim Rookies Cup angefeuert. Das fand ich schon was ganz besonderes.

 

Wie populär ist Motorradsport überhaupt in den Niederlanden? Hast Du den Eindruck, die Aufmerksamkeit ist jetzt eher nur wegen Dir größer geworden oder ist ein allgemeines Interesse da?

 

Das ist schwierig zu sagen. Klar, es gibt eine Menge Leute, die sich dafür interessieren. Aber es gibt da auch genug Kritiker. Ich komme ja jetzt erst langsam in den Bereich, wo wirklich auch mehr Aufmerksamkeit für die Rennen da ist. Ein Niederländer der Champion ist, da kommt automatisch mehr Aufmerksamkeit. Aber das betrifft natürlich schon irgendwie mehr die Person selbst. Das könnte sich jetzt natürlich nochmal ändern, wenn es in einem großen Team wie das Ajo Team in der Moto3 losgeht.

 

Könnte durch Deinen Eintritt in die Weltmeisterschaft ein neuer Boom ausgelöst werden?

 

Mmh, mal sehen. Das hängt auch von den Resultaten ab. Ich denke, das könnte eher so einen Max Verstappen (Formel 1 Rennfahrer) Effekt geben. Man sieht den eigenen Landsmann in einer großen Serie fahren und sagt dann: „Super, den müssen wir jetzt unterstützen“. Aber wenn man dann wieder weg wäre, dann wäre das Interesse vermutlich auch schnell wieder verpufft. Also es hängt schon ziemlich an der Person, weniger am Sport selbst.

 

Wie schwer war es für Dich, in einer kleinen Sportart wie es Motorradrennsport ist, diesen Sport zu beginnen?

 

Also, man beginnt ja einen Sport nicht um gleich zu sagen: Ich werde Weltmeister. Zuerst einmal geht es ja nur darum Spaß zu haben. Man macht das einfach. Und dann geht es weiter und weiter. Irgendwann merkt man: Huch, ich bin ja ganz gut, besser als andere. Und so mit 12 Jahren habe ich das erste mal zu träumen angefangen, dass das mal etwas werden könnte.

 

Und wenn man im eigenen Land ziemlich gut ist, denkt man darüber nach, sich auch mit anderen zu vergleichen. Also kam die Überlegung, nach Italien mit dem Poket Bike zu gehen um sich eben vergleichen zu können. Da war ich dann auch unter den Top 5. So ging es dann in den nächsten Klassen weiter. Immer in Europa Champion in der Altersklasse. Das Level war also gut und so wächst man da rein.

 

Wie bist Du überhaupt zum Motorradsport gekommen, wie hat es bei Dir angefangen?

 

Eigentlich ein ganz lustiger Zufall. Als ich klein war, hatten wir einen Telefonvertrag abgeschlossen, wo man ein chinesisches Mini Bike geschenkt bekommen hat. Die Nachbarin hatte das zuerst. Und mein Vater meinte dann, dass wir das auch haben sollten. So bin ich aufs Zweirad gekommen. Und dann haben einige Leute gemerkt, dass ich ein ganz gutes Gefühl dafür habe und so hat es sich dann Stück für Stück entwickelt.

 

Kam für Dich jemals auch eine andere Sportart in Frage?

 

Also, ich habe auch Fußball gespielt und bin geschwommen. Aber die Spiele und das Training beim Fußball fielen immer öfter mit dem Motorradfahren zusammen. Und so musste ich mich entscheiden. Da mir das Motorradfahren am meisten Spaß gemacht hat, bin ich dann dabei hängen geblieben.

Bo Bendsneyder fuhr 2015 auch in der spanischen Moto3 CEV mit
Bo Bendsneyder fuhr 2015 auch in der spanischen Moto3 CEV mit (© FIM CEV Repsol)

Was war bislang der schönste Sieg Deiner Karriere?

 

Also, der in Misano im Rookies Cup war schon sehr besonders. Ich hatte ein hartes Duell mit Fabio (Di Giannantonio) und wusste, dass ich das Rennen unbedingt gewinnen muss, um Champion zu werden. Aber genauso war das Rennen in Assen ganz besonders, weil der Sieg vor heimischem Publikum schon sehr speziell war.

 

Wann hast Du erstmals gedacht, dass es mit der WM für Dich klappen könnte?

 

Also, es ist ja nicht gesagt, dass der Champion des Rookies Cup automatisch auch in die Moto3 Weltmeisterschaft aufsteigt. Das ist nicht selbstverständlich. Aber nachdem nach Misano feststand, dass der Titel sicher ist, haben die Gespräche begonnen. Das Ziel von mir war aber schon, gleich in einem guten Team zu landen und nicht in einem zu kleinen Team, wo der Einstieg natürlich noch viel schwerer ist. Das es dann mit dem Ajo Team wirklich geklappt hat ist natürlich ein Traum, auch wenn ich weiß, wie schwer es wird.

 

Mit welchen Zielen startest Du jetzt in diese WM Premieren Jahr?

 

Also natürlich will ich direkt Weltmeister werden (lacht). Nein, Spaß beiseite. Ich gehe eigentlich ohne Ziele in dieses Jahr. Das Team macht da auch gar keinen Druck. Ich hoffe, vielleicht schon mal in die Punkte fahren zu können. Also ganz ohne Druck sehen, was dabei herauskommt.

 

Es sind ja nun auch viele Fahrer dabei, mit denen ich mich in den letzten Jahren schon auf der Strecke duelliert habe und die ebenfalls neu in der Moto3 sind. Von daher ist vielleicht so ein Platz um Rang 15 herum schon ein Ziel.

 

Bist Du sehr nervös vor einem Rennen?

 

Ja klar bin ich da angespannt. Aber sobald der Helm aufgesetzt wird, wird aus dem netten Bo, Bad Bo (lacht). Nein, im Ernst: Der Fokus wird da ein anderer. Man ist schon angespannt, aber sobald es losgeht blendet man das alles aus.

 

Wann wäre 2016 am Ende ein gutes und wann ein schlechtes Jahr?

 

Also wenn ich es in die Punkte schaffen sollte, wäre es für mich ein gutes Jahr. Alles außerhalb der Punkte wäre für mich dann schon nicht so gut.

 

Du konntest Dein neues Team ja schon kurz kennenlernen? Wie war Dein erster Eindruck?

 

Sehr gut. Ich hatte ja in einem viertägigen Test schon die Möglichkeit, einige und einiges kennenzulernen, vor allem auch meine Teammitglieder. Da habe ich schon gemerkt, dass ich noch eine Menge lernen kann.

 

Deine Maschine konntest Du bei ersten Tests auch schon fahren. Wie kamst du zurecht?

 

Prima. Der Unterschied zur Maschine im Rookies Cup ist natürlich schon sehr groß. Der Rahmen, das Chassis, vieles ist anders. Es muss noch einiges angepasst werden, aber die ersten Eindrücke waren gut und wir sind da auf dem richtigen Weg.

 

In welchen Bereichen wirst Du vor allem noch arbeiten und lernen müssen?

 

Am Fahrstil und den Reifen. Da muss ich mich schon noch dran gewöhnen, um noch mehr raus zu holen, um dann auch schon in der Qualifikation gute Zeiten erreichen zu können.

 

Wie schwierig wird es, die neuen Strecken kennenzulernen?

 

Ach, ich denke, das wird schon ganz gut klappen. Auch in meinen jüngeren Jahren bin ich nicht nur die bekannten Strecken gefahren, sondern habe schon viele neue, unbekannte Strecken ausprobiert. Ich schaue viele Videos oder fahre die Strecken auf der Playstation, auch unter meinem eigenen Namen (schmunzelt) und lerne damit vor allem wie die Kurven sind. Wenn ich dann mal ein paar Runden auf der Strecke gedreht habe, komme ich meistens schon ganz gut damit zurecht.

Soviel Zeit muss sein. Kleines Fotoshooting mit Bo Bendsneyder in Aragon.
Soviel Zeit muss sein. Kleines Fotoshooting mit Bo Bendsneyder in Aragon. (© Red Bull)

Kennst Du auch Angst in Deinem Sport z.B. nach Stürzen?

 

Nein, wenn man Angst hat, fährt man nicht schnell. Es gab mal eine Phase, in der mir Regenrennen Probleme bereitet haben. Ich war keinen Regenfahrer, weil ich Angst hatte. Aber mittlerweile ist auch das Fahren im Nassen kein Problem mehr.

 

Könnte Deine Körpergröße in der Moto3 für Dich zu einem Problem werden?

 

Also es ist sicher kein Vorteil. Aber im Vergleich zu anderen Fahrern, passt es mit dem Gewicht. Das Team versucht bei den Einstellungen alles so komfortabel wie möglich für mich einzustellen, von daher sollte es da keine Probleme geben.

 

Musst Du denn dann jetzt immer eine strenge Diät machen?

 

Nein (lachen am Interviewtisch). Das Gewicht passt und der Fettanteil ist ja jetzt schon auf einem Minimum. Außerdem verbrenne ich ja durch Sport auch immer ordentlich Kalorien. Da ist der Burger zwischendurch dann auch noch erlaubt (lacht).

 

Wir erleben in Deutschland eine große Diskussion um die fehlende oder zu geringe Förderung des Nachwuchses. Wie läuft das in den Niederlanden?

 

Prima. Man hat viele Wettbewerbe, eine gute Ausbildung und es gibt ebenfalls eine gute Schulung. In den Niederlanden unterstützt man die jungen Fahrer momentan sehr viel und wir waren zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort. Also ich kann mich gar nicht beschweren.

 

Wie gut oder schlecht sind die Trainingsbedingungen hier für Dich?

 

Also, die sind hier natürlich nicht so gut. Nicht vergleichbar mit Spanien oder Italien. Das liegt vor allem am Wetter, im Winter ist schon besser nach Spanien auszuweichen.

 

Gehst Du denn auch nach Spanien oder Italien für Trainingseinheiten?

 

Nein, die Winterpause ist ja relativ kurz und deshalb fahre ich momentan viel in Indoor Karthallen. Aber es geht ja in Kürze schon wieder mit den Tests los, da fahre ich dann entsprechend draußen.

 

Wie sieht Dein Trainingsprogramm vor dem Saisonstart aus?

 

Also es gibt einige Testtage in Spanien und Katar. Daneben bin ich eben auch viel mit dem Fahrrad unterwegs, laufe und gehe ins Fitnessstudio.

 

Viele Spitzenfahrer haben oft eine bestimmt positive Eigenschaft. Valentino Rossi gilt beispielsweise als Meister der Taktik und Psyche. Was ist Deine Stärke wenn Du auf dem Bike sitzt?

 

Allrounder ist glaube ich das beste Wort, um das zu beschreiben. Ich bin sehr konstant und kann sehr niedrige Rundenzeiten fahren, dazu bin ich kämpferisch stark und kann zum Ende eines Rennens noch einmal zulegen. Aber auch im taktischen bzw. psychischen Bereich geht es gut, wenn ich während des Rennens darüber nachdenken kann, wo ich eventuell in den letzten Runden noch Chancen habe. Aber ich entwickle mich natürlich immer noch.

 

Wie bekommst Du Deinen Sport mit der Schule unter einen Hut?

 

Also, ich bin auf einer speziellen Topsportschule. Da sind eine Menge Spitzensportler. Das macht es für mich und uns natürlich leichter, da ich zu jeder Zeit eine Freistellung bekommen kann. Die Stunden, die ich da verpasse, kann ich dann aber immer wieder nachholen. Alles sehr flexibel, perfekt für Leute wie mich.

Bo Bendsneyder hat nach einem erfolgreichen Jahr 2015 wirklich allen Grund zu feiern.
Bo Bendsneyder hat nach einem erfolgreichen Jahr 2015 wirklich allen Grund zu feiern. (© Red Bull)

Wenn überhaupt noch Zeit bleibt: Was machst Du außerhalb vom Motorradfahren noch gerne?

 

Trainieren natürlich. Aber ich habe jetzt auch eine Freundin (lacht). Die ist zwar nicht auf einer Schule für Sportler, darf aber trotzdem auch mal mitfahren, wenn ich z.B. nach Spanien gehe.

 

Welche anderen Sportarten begeistern Dich? Was findest Du daran toll?

 

Also Fußball find ich heute gar nicht mehr so toll. Mountainbiking ist cool, nicht nur zum selbst fahren. Auch zum Anschauen. Formel 1 schaue ich wegen Max Verstappen jetzt auch gerne an.

 

Hast Du sportliche Vorbilder?

 

Ja, das ist dann doch irgendwie die klassische Antwort: Valentino Rossi.

 

Wenn Du einen großen Sportstar einmal treffen könntest, wer wäre das?

 

Mmh. Da muss ich länger überlegen. Also vielleicht Lewis Hamilton aus der Formel 1 oder Lionel Messi oder Christiano Ronaldo, wenn ich an Fußball oder sonstigen Sport denke.

 

Ist es für Dich manchmal schwierig, nicht die gleichen Dinge wie viele gleichaltrige Freunde machen zu können?

 

Nein, das ist gar kein Problem für mich. Ich bin es ja auch nicht anders gewöhnt. Ich bin jetzt auch nicht der Typ, der jedes Wochenende Party machen muss. Von daher vermisse ich auch nichts.

 

Wie gehen Deine Freunde mit deinem Sport um? Unterstützen die Dich oder interessiert es sie nicht?

 

Sie haben gar keine Probleme damit. Im Gegenteil. Die finden das alle cool und viele kommen dann auch mit, schauen zu und feuern mich an. Und es ist natürlich gut, dass ich diese Sportschule besuche, wo man Gleichgesinnte trifft, die sich gegenseitig anfeuern und unterstützen.

 

Und zum Schluss darfst Du noch zwischen einem schnellen entweder/oder wählen. Los geht’s:

 

Kroketten oder Frikandel?

 

Frikandel.

 

Berge oder Meer?

 

Meer.

 

CEV oder Red Bull Rookies Cup?

 

Rookies Cup.

 

Radfahren oder Gewichte stemmen?

 

Radfahren.

 

Buch oder Tablet?

 

Tablet.

 

Justin Bieber oder AC/DC?

 

Justin Bieber

 

Wohnwagen oder Luxushotel?

 

Luxushotel.

 

Vielen Dank für das Gespräch, Bo.

 

(Das Interview führte Markus Kahl)

Markus Kahl trifft Bo Bendsneyder zum Gespräch in den Niederlanden.
Markus Kahl trifft Bo Bendsneyder zum Gespräch in den Niederlanden.

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Kommentare: 4
  • #1

    Dominik Lack (Donnerstag, 11 Februar 2016 09:46)

    Ein schönes, sehr lesenswertes Interview! Hoffentlich kann der Junge seine Leistungen umsetzen. Es wäre ja nicht das erste Mal, dass ein vielversprechendes Talent letztlich beim Umstieg in den WM-Rahmen Probleme hat. Erfolgspotenzial hat Bo auf jeden Fall!

    Einzig die Einleitung macht mich etwas ratlos...nach Hans Spaan waren doch auch noch Jürgen van de Goorbergh oder Jasper Iwema als Stammfahrer in der WM unterwegs...

    Grüße,
    Dominik

  • #2

    Motosports24 (Donnerstag, 11 Februar 2016 10:44)

    Danke für den Hinweis! War bei der Recherche nicht so einfach zu finden. Aber wir haben zum Glück aufmerksame Leser die uns helfen. Ich habe den Einstieg daher entsprechend korrigiert und angepasst :-)

  • #3

    Kees Siroo (Donnerstag, 11 Februar 2016 20:27)

    Ein sehr gutes Interview, ich denke nur das Sie auch noch Wilco Zeelenberg nennen könnte in die Einleitung...

  • #4

    Motosports24 (Donnerstag, 11 Februar 2016 20:33)

    Danke für den Hinweis. Die Namen in der Einleitung sollen jedoch nur Beispiele aus der jüngeren Vergangenheit sein und nicht eine vollständige Aufzählung aller Fahrer aus den letzten Jahren oder Jahrzehnten. Dann müssten nämlich noch ein paar mehr Namen mit dazu... ;-)