Die jungen Wilden

Deutschland fehlt der Motorrad Rennsportnachwuchs. Ein Problem, mit dem viele „Randsportarten“ zu kämpfen haben. Aber es gibt sie natürlich trotzdem, die Kinder und Jugendlichen, die den Motorradsport mit Leidenschaft betreiben. Sie haben große Ziele, Träume. Doch wo wird der Weg sie hinführen?

 

Diese Frage haben wir uns auch gestellt und deshalb beschlossen: Wir finden es einfach heraus. Ab sofort werden wir Motorradsport Nachwuchs in dieser Rubrik begleiten. Nicht ein Rennen, nicht zwei Rennen, sondern sehr viel länger. Vielleicht ein Jahr, vielleicht auch mehrere Jahre. Wir wollen immer wieder zeigen wo sie stehen, wie sie sich entwickeln und wo Hindernisse auftreten.

 

Die jungen Wilden. Der Motorrad Nachwuchs bei Motosports24.

 

 

Halbzeitbilanz: Im Gespräch mit Marvin Siebdrath

Er ist mit 13 Jahren der jüngste Fahrer im ADAC Northern Europe Cup. 2017 absolviert Marvin Siebdrath dort seine erste Saison. Zum Rennen am Sachsenring ist Halbzeit in dieser Saison. Wir haben uns daher mit Marvin getroffen, um mit ihm über sein bisheriges Jahr zu sprechen. Was lief gut, was schlecht, wie zufrieden ist er insgesamt mit seinem ersten Jahr im NEC.


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Der junge Wilde: Marvin Siebdrath

Marvin Siebdrath bei der Team Präsentation von IntactGP 2017 in Memmingen.
Marvin Siebdrath bei der Team Präsentation von IntactGP 2017 in Memmingen. (© Motosports24, Markus Kahl)

Er ist der Benjamin des ADAC Northern Europe Cup 2017. Mit 13 Jahren ist er nicht nur der jüngste Fahrer im Feld, sondern auch der jüngste Neuling des Jahres in der Serie. Marvin Siebdrath heißt der junge Mann aus Wildenfels. Nur wenige Kilometer vom Sachsenring lebt er, hat somit den Motorrad Rennsport von klein auf regelrecht aufgesogen.

 

Marvin hat seine ersten Schritte kaum gemacht, da nimmt ihn Papa Sören schon mit an die Rennstrecken am Sachsenring und nach Brünn. Mit fünf Jahren probiert er sich das erste Mal selbst aus. Bei einem Schnupperkurs am Sachsenring dreht er seine ersten Runden auf dem Poket Bike. Fortan liegt er seinen Eltern in den Ohren. „Papa, Mama, so ein Bike will ich unbedingt auch zu Weihnachten haben“. Sein Wunsch wird erfüllt und ab sofort gibt es (fast) kein Halten mehr.

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