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Die MotoGP Notizen aus Phillip Island 2015 - Rock 'n Roll im Paradies

Ein Vierkampf bis ins Ziel beim MotoGP Rennen in Australien: Jorge Lorenzo, Marc Marquez, Valentino Rossi und Andrea Iannone
Ein Vierkampf bis ins Ziel beim MotoGP Rennen in Australien: Jorge Lorenzo, Marc Marquez, Valentino Rossi und Andrea Iannone (© Movistar Yamaha MotoGP Team)

Eigentlich müsste dieser Beitrag einzig und alleine ein einziger Sehnsuchtstext sein. Denn ich gebe es zu: Dieser Grand Prix auf Phillip Island steht von allen Rennen im Jahr mit ganz, ganz weitem Abstand auf dem unangefochtenen Platz eins bei mir. Diese Lage, diese Landschaft. Wenn die Sonne scheint hat man fast den Eindruck, irgendeine höhere Gewalt hätte diesen Platz für ein Motorradrennen ausgesucht. Schöner geht es nämlich nicht. Dazu kommt auch noch die Tatsache, dass die Strecke von allen Piloten aufgrund der flüssigen Streckenführung sehr geschätzt wird. Tja, alles was man dann nur noch bräuchte wäre ein richtig spannendes Rennen bis ins Ziel. Et voilà, auch das hatte Phillip Island 2015 zu bieten. Ein Rennwochenende, das von Atmosphäre und Qualität der Rennen wohl kaum zu toppen sein dürfte.

Die MotoGP

Was soll man zu diesem Rennen sagen? Was soll man analysieren? Zahlen und Fakten können einfach nicht beschreiben, was die Zuschauer bei diesen 27 Runden erleben konnten. Drama pur, mehr geht einfach nicht. Oder um es in leicht abgewandelter Form mit den Worten der Rolling Stones zu sagen: We can get so much satisfaction.

 

Die Ausgangslage war vor dem Rennen klar: Alles blickt auf das Duell von Valentino Rossi gegen Jorge Lorenzo im Kampf um den Weltmeistertitel. 18 Punkte trennen die beiden Yamaha Werkspiloten vor dem Rennen voneinander. Lorenzo steht daher mächtig unter Druck, denn es gilt in drei Rennen diesen Vorsprung aufzuholen, um den Weltmeistertitel zu seinen Gunsten entscheiden zu können.

 

Wir wollen es an dieser Stelle eher kürzer halten, denn ansonsten müssten wir aus jeder zweiten Kurve ein Überholmanöver, einen Positionstausch oder ein Bremsmanöver beschreiben. Wir machen es kürzer: So ein Rennen wie das in Australien hat die MotoGP schon lange nicht mehr gesehen und erlebt (hat sie es überhaupt schon einmal?). Irgendwann konnte man die vielen Positionswechsel nicht mehr mitzählen. Andrea Iannone, Valentino Rossi, Marc Marquez und Jorge Lorenzo lieferten sich ein Rad an Rad Duell vom allerfeinsten. Wenn ein Jorge Lorenzo während des Rennens kurzzeitig mal einen Vorsprung von einer knappen Sekunde herausfahren konnte, war das viel. Und immer wieder gab es diese Momente wo man dachte, jetzt könnte Lorenzo dem Feld enteilen.

Marc Marquez beim MotoGP Rennen auf Phillip Island 2015
Hat nach seinem Sieg beim MotoGP Rennen in Australien allen Grund zum jubeln: Marc Marquez (© Repsol Honda MotoGP Team)

 

Es war ein Rennen, was wirklich Spaß gemacht hat, ein Rennen, an das man sich lange erinnern wird. Am Anfang gab es einige Überholmanöver. Als ich Jorge (Lorenzo) überholt hatte dachte ich, dass ich wegfahren könnte. Doch mein Vorderreifen hatte zu viel Temperatur, so dass ich etwas Gas wegnehmen musste. In der letzten Runde habe ich sie mir alle geschnappt – keine Ahnung wie ich diese Zeit fahren konnte. Aber das war der Unterschied heute zugunsten von uns.

(Marc Marquez)


 

Ich denke, das war wohl eins der unterhaltsamsten Rennen der Saison und mit Sicherheit eines der besten der letzten Jahre. Um ehrlich zu sein hätte ich nicht erwartet, dass Andrea (Iannone) und Valentino (Rossi) die Pace bis zum Schluss mitgehen können. Marc (Marquez) hatte ich stark erwartet. Aber er hatte wohl einige Probleme, so dass ich ihn teilweise überholen konnte. Also habe ich versucht mir einen Vorteil herauszufahren, was leider nicht geklappt hat. Ich wollte zum Schluss keinen Crash und so konnte Marc mich noch auf der Bremse überholen.

(Jorge Lorenzo)

Jorge Lorenzo in der MotoGP 2015 auf Phillip Island
Kann am Ende doch noch strahlen: Jorge Lorenz nach seinem zweiten Platz in der MotoGP auf Phillip Island (©Movistar Yamaha MotoGP Team)

Andrea Iannone feiert seinen dritten Platz beim MotoGP Rennen in Australien
Andrea Iannone feiert seinen dritten Platz beim MotoGP Rennen in Australien (© Ducati)

 

„Was ein unglaubliches Rennen. Es war für mich sehr wichtig auf dem Podium zu landen, da wir hier die Chance auf ein sehr gutes Rennen hatten. Aber das Resultat war alles andere als einfach einzufahren. Wir hatten ein großartiges Duell hier auf der Strecke. Es war ein echtes Spektakel – ich hoffe auch für die Zuschauer zu Hause vor dem Fernseher. Wenn man an letztes Jahr denkt und die Ergebnisse heute betrachtet: Eine unglaubliche Entwicklung, die keiner erwartet hätte“.

 

(Andrea Iannone)


Wenn man nur auf die reinen Zahlen schaut muss man meinen, Jorge Lorenzo hätte ein ziemlich dominantes Rennen gefahren. In 23 von 27 Runden überfuhr der Spanier als Fhrender die Ziellinie. Viermal war es Marc Marquez – einmal davon im entscheidenden Moment, nämlich in der letzten Runde. Diese letzte Runde war vom Honda Piloten wirklich magisch. Anders kann man es nicht beschreiben. Was Marquez in dieser Runde auf den Asphalt zauberte, war nicht von diesem Stern. Währen Lorenzo, Rossi und Iannone in der letzten Runde (aufgrund der am Rennende ganz gewöhnlich nicht mehr besten Reifen) eine Zeit von knapp über eine Minute dreißig absolvierten, fuhr Marquez eine (!!!) Sekunde schneller als die drei Konkurrenten. Er fuhr damit nicht nur die schnellste Runde des gesamten Feldes im Rennen, sondern ließ auch alle drei Konkurrenten hinter sich. Inklusive Jorge Lorenzo, der in diese letzte Runde mit 0,6 Sekunden Vorsprung hereingefahren war.

 

Das „Alien“ – der Mann vom anderen Stern – war somit zurück auf der Strecke. Ein Marc Marquez, der die Konkurrenz in den zwei Jahren zuvor oft mit solchen Manövern in Grund und Boden gefahren hatte. Doch neben der Begeisterung für den Sieger müssen wir schnell auch noch auf das entscheidende WM Duell schauen, was bei der ganzen Begeisterung über den Rennverlauf fast etwas in den Hintergrund gedrängt wurde. Sechs Punkte Unterschied zwischen Lorenzo und Rossi waren es bis drei Kurven vor Rennende als Lorenzo noch vorne lag. Es hätten aber genauso gut auch 14 sein können, hätte Rossi Iannone noch von Platz drei verdrängt. So „einigten“ sich die beiden Yamaha Piloten am Ende auf ein Ergebnis in der Mitte. Rossi verliert dank des unglaublichen Finish von Marquez nur sieben Punkte auf Jorge Lorenzo und kann mit einem elf Punkte Polster nach Sepang zum vorletzten Rennen der Saison reisen.

Maverick Vinales in der MotoGP in Australien für Suzuki 2015
Maverick Vinales fuhr in Australien nach Barcelona sein bestes MotoGP Saisonergebnis ein (© Suzuki Racing)

Bei aller Begeisterung für die Spitze darf man aber auch das Feld hinter den „Fantastic Four“ nicht vergessen. Und da gab es auch die Eine oder Andere Überraschung. Ganz vorne mit dabei: Maverick Vinales. Seit dem Grand Prix in Barcelona war dem Suzuki Piloten kein wirklich gutes Ergebnis mehr gelungen. Mr. Zuverlässig hatte seitdem sogar zweimal gepatzt, in Japan und Brünn gar die Zielflagge nicht gesehen. Doch auf Phillip Island schlug jetzt seine große Stunde. In einem rundenlangen Duell mit Dani Pedrosa und Cal Crutchlow kämpft der Rookie um die Plätze fünf, sechs und sieben. Sein Teamkollege Aleix Espargaro kann am Anfang des Rennens da noch mithalten, muss aber später abreißen lassen. Bis vier Runden vor dem Ende kommt Vinales nicht an Crutchlow vorbei, doch dann gelingt ihm endlich das ersehnte und so hart erkämpfte Manöver. Mit ein Grund für das Schwierige Überholen: Der fehlende Topspeed der Suzuki gegenüber der Honda von Crutchlow. Ein Phänomen, was man auch bei Marc Marquez auf der Geraden gegenüber der Yamaha gut sehen konnte. Pedrosa gewinnt also dieses Verfolgerduell vor Vinales und Crutchlow.

 

Ein gespannter Blick geht auch immer auf die zweite Wertung innerhalb der MotoGP. Noch gibt es die sogenannte Open Klasse in der MotoGP. Maschinen mit so manchem „Extra“ mehr, als die üblichen Maschinen im Feld, wie beispielsweise der möglichen Option, weichere Reifen wählen zu können. Eine eigene Wertung mit einem Local Hero, der diesmal den Titel „bester Open Fahrer“ sich ans Revers heften kann. Jack Miller holt auf Platz 15 einen Punkt als bester Open Fahrer und kann sich in dieser Wertung damit auf Rang drei verbessern. Hector Barbera, der in Australien direkt hinter Miller ins Ziel rollt, führt diese Wertung weiterhin mit zwei Punkten vor Loris Baz und Miller als drittem an.

Stefan Bradl für Aprilia auf Phillip Island 2015 in der MotoGP
Ein unglückliches Wochenende für Stefan Bradl auf Phillip Island (© Aprilia Racing Team Gresini)

Werfen wir noch einen Blick auf Stefan Bradl. Der hat das ganze Wochenende auf Phillip Island massiv zu kämpfen. Schon in den Trainingseinheiten klagt er über mangelnden Gripp am Hinterreifen. Diverse Umstellungen des Set-Up an der Maschine führen jedoch nicht zum gewünschten Erfolg. Nur von Platz 21 geht Bradl ins Rennen. Weit entfernt von den eigenen Ansprüchen. Auch im Rennen selbst läuft es nicht viel besser. Lange duelliert er sich mit Eugene Laverty und Mike Di Meglio, um in diesem Dreikampf am Ende doch den Kürzeren zu ziehen. Wie am Start so auch im Rennen nur Platz 21. Ursachenforschung von Bradl selbst “Ich bin enttäuscht, da ich das ganze Wochenende nicht schnell genug war. Wir haben im Training viel ausprobiert und im Warm-Up heute einen kleinen Schritt nach vorne gemacht. Unsere Schwierigkeiten konnten wir jedoch nicht beseitigen. Es ist einfach schade“. Somit ist hier der Blick schon auf eine Schadensbegrenzung in einer Woche in Malysia gerichtet.

Die Moto2

Moto2 Podium 2015 in Australien
Das Moto2 Podium in AUstralien mit Sam Lowes, Alex Rins und Lorenzo Baldassari (© Dorna)

Während es bei der MotoGP ein Vierkampf an der Spitze war, ging es in der Moto2 deutlich eintöniger vonstatten. Schon in der zweiten Runde übernimmt Alex Rins die Führung, baut sie im Laufe der Runden aus und fährt einen ziemlich komfortablen Sieg auf Phillip Island ein – seinen zweiten in der Saison. Der Spanier profitiert allerdings auch von der Schwäche seiner Verfolger, die sich regelrecht selbst aus dem Feld kegeln. Zuerst ist es Axel Pons, der Rins Paroli bietet, nach einem Frühstart aber durch eine Boxendurchfahrt als Strafe unendlich Plätze verliert. Als nächstes versucht sich Sam Lowes, der sich aber bald im Duell mit Tom Lüthi aufreibt und so den Zug nach vorne verpasst. Doch als Lüthi an Lowes vorbei ist, passiert ihm das Missgeschick. Dem Schweizer springt in einer Kurve ein Gang raus, ohne Motorbremse muss er auf die Wiese und das Feld an sich vorbei fahren lassen.

 

In diesem Moment erbt Lowes den zweiten Platz. Auch Jonas Folger profitiert vom Ausfall des Schweitzers, übernimmt Platz drei. Folger hatte sich in einem wahren Husarenritt von Startplatz 14 durch das Feld gekämpft. Doch als er endlich den Podestplatz zum Greifen nahe hat, muss er sich nicht nur dem Forward Piloten Lorenzo Baldassarri geschlagen geben, der ihn überholt, sondern auch seinem Hinterreifen. Der hat aus unerklärlichen Gründen plötzlich einen tiefen Riss, Luft entweicht, Folger muss an die Box und aufgeben.

 

Ähnlich unglücklich läuft es für Sandro Cortese, der sich Stück für Stück nach vorne ins Vorderfeld arbeitet. In der 14. Runde verschaltet sich Cortese in einer Kurve, bekommt den Gang nicht rein. Dadurch ist er für die Kurve zu schnell und fliegt ab. Ein unglückliches Ende einer Fahrt, die auf gutem Weg war.

 

Marcel Schrötter fährt nach seinem schweren Sturz im Training (mit einigen Blessuren) einen hochrespektablen 12. Platz ein, während Florian Alt sein Rennen vorzeitig beenden muss. Bei einem Fitnesstraining hatte sich der Gummersbacher noch vor dem Grand Prix Start in Australien bei einem Sturz verletzt. Die Schmerzen der Verletzung machten eine Weiterfahrt daher nicht möglich.

Jonas Folger 2015 in der Moto2 in Australien
Jonas Folger in Australien (© AGR Team)

„Die Enttäuschung ist riesengroß, da uns wieder einmal ein Reifendefekt ein mögliches Podium gekostet hat. Es lief im Rennen so toll, es war ein richtig starkes Rennen von mir. Dann dieser Reifenschaden, es ist zum aus der Haut fahren“.

 

(Jonas Folger)

Sandro Cortese in der Moto2 2015 in Australien
Sandro Corte in der Moto2 (© IntactGP)

„Bis zum Sturz hatte ich ein gutes Rennen. Ich habe den Gang nicht reinbekommen und bin im 3. Gang in die Honda-Kurve eingebogen. Dabei bin ich gestürzt. Das tut mir sehr leid fürs Team, denn bis dato hatten wir ein sehr gutes Wochenende”.

 

(Sandro Cortese)

Marcel Schrötter 2015 in der Moto2 in Australien
Marcel Schrötter auf Phillip Island (© Tech3)

"Angesichts der Umstände muss ich mit diesem 12. Rang zufrieden sein. Von den Schmerzen her bin ich gut über die Runden gekommen. Am Ende freue ich mich, dass ich auf der Zielgeraden noch Simone Corsi schnappen konnte“.

 

(Marcel Schrötter)

Florian Alt 2015 in der Moto2 in Australien
Florian Alt in Down Under (© E-Motion IodaRacing)

„Nach dem Sturz am letzten Mittwoch hatte ich die Tage starke Schmerzen im Knie. Im Rennen war ich nach 7, 8 Runden nicht mehr in der Lage das Motorrad zu beherrschen. Als nichts mehr ging, musste ich in die Box“.

 

(Florian Alt)


Die Moto3

Was soll man zu dieser Klasse der Weltmeisterschaft noch sagen? Es war auch auf Phillip Island hochunterhaltend, dramatisch, eng und ultraspannend. 16 der 35 Starter erreichten gar nicht das Ziel – eine selbst für Moto3 Verhältnisse extrem hohe Ausfallquote. Und wieder einmal wird es ein Rennen, in dem fast in jeder Kurve ein Führungswechsel stattfindet. Dabei immer in der Spitzengruppe vorne mit dabei: Miguel Oliveira, Efren Vazquez und Brad Binder. Die drei Herren besetzen in Phillip Island in dieser Reihenfolge das Podium.

 

Allerdings wird es teilweise im Rennen richtig turbulent, denn plötzlich tauchen an der Spitze Namen auf, die man vorher kaum gesehen hatte. Doch diese Aufenthalte in der Spitzengruppe dauern meist nicht lange und enden wie bei Karel Hanika oder Francesco Bagnaia sogar im Kiesbett. Richtig dramatisch wird es beim Kampf um den WM Titel. Lange Zeit fährt Enea Bastianini – der WM Zweite – nur hinterher. Danny Kent – der WM Führende – muss fast nur in den Punkten ankommen um schon in Australien den Titel feiern zu können. Doch in der 14. Runde passiert das große Unglück. Niccolo Antonelli und Danny Kent berühren sich auf der Geraden. Beide fliegen von der Strecke und reißen den in der Gruppe mitkämpfenden Enea Bastianini mit. Beide WM Leader am Boden. Damit sollte die Weltmeisterschaft eigentlich entschieden sein, denn Kent war mit einem 56 Punkte Vorsprung auf Bastianini ins Rennen gegangen. Bei zwei noch ausbleibenden Rennen sollte das reichen. Doch der lachende Dritte heißt urplötzlich Miguel Oliveira. Nur neun Punkte hinter Bastianini liegend, ist er jetzt der größte Verfolger von Kent, mit „nur“ noch 40 Punkten Rückstand auf den Briten.

Miguel Oliveira in der Moto3 2015 in Australien
Und auf einmal mittendrin im Kampf um die Moto3 Weltmeisterschaft: Sieger Miguel Oliveira (© Ajo Motorsport)
Matt Barton in der Moto3 2015 in Australien
Erster Einsatz in der Moto3 WM mit unglücklichem Ausgang: Matt Barton (© Suus Honda/Matt Barton Racing)

Wird in der Moto3 also alles noch einmal auf den Kopf gestellt? In Malaysia wird es darauf (vielleicht) schon eine Antwort geben. Schauen wir aber auch noch auf die anderen Momente des Rennens, die sich abseits des WM Kampfes abspielen. Fabio Quartararo muss seine Teilnahme am Rennen wie schon in Japan absagen. Der verletzte Fuß macht immer noch zu viele Probleme. Philipp Oettl fährt in Australien einen hervorragenden siebten Platz ein. Und zum Schluss auch noch ein Blick auf die Australischen Wildcardfahrer. Während Olly Simpson das Rennen auf dem letzten Platz beenden kann, läuft es für Matt Barton so unerfreulich weiter, wie schon während des gesamten Wochenendes. Viele technische Defekte und ein Sturz vermasseln ihm den ersten Auftritt in der Motorrad WM. Im Rennen zwingt ihn ein technischer Defekt zur vorzeitigen Aufgabe. Doch er lacht auch nach dem Rennen nach dem olympischen Motto: Dabeisein ist alles.

(Markus Kahl)

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